Substanzmessungen mit Georadar

Bohrkernentnahmen und Aufgrabungen zur Bestimmung des Schichtenaufbaus und des substanziellen Zustandes sind zeit- und kostenaufwändig und können nur für punktuelle Bereiche gesicherte Aussagen liefern. Zudem sind im kommunalen Bereich bei Eingriffen in den Straßenkörper immer die Ver- und Entsorgungseinrichtungen zu berücksichtigen, was zu zusätzlichem Aufwand führt. Das Messverfahren Georadar ermöglicht kontinuierliche Aussagen über Schichtdicken und die Lage etwaiger Fremdkörper (z. B. Leitungen, alte Bausubstanz), ohne zerstörend in den Straßenkörper eingreifen zu müssen und unter Einsatz von schnellfahrenden Messfahrzeugen, so dass keine Verkehrsbeeinträchtigungen während der Messungen erfolgen. Unter Verwendung spezieller Antennen sind Messtiefen bis zu zehn Metern realisierbar, die auch geotechnische Anwendungen ermöglichen.

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